Marienkäfer
BORNHOF
Biolandbau aus Überzeugung
Bioland-Logo

Das liebe Vieh

Rund 60 Rinder und ca. 950 Legehennen sind unsere Lieferanten für Fleisch, Milch und Eier. Sämtliche Betriebsbereiche genügen den Bioland-Richtlinien – unser jährlich neu vergebenes Bioland-Zertifikat finden Sie hier.

Dementsprechend haben alle unsere Rinder im Sommer 'Tag- und Nacht-Weide', im Winter bewegen sie sich im Laufstall und liegen auf der durch Zersetzungsprozesse sich selbst erwärmenden Stroh-Mist-Matratze, also auf 'Fußbodenheizung'.
Das Geflügel hat Zugang zum Freiland-Gehege. Den Legehennen gestatten wir nach einem Jahr bei uns die 'Mauser', eine Art Kur für strapazierte Hühner. Danach sehen sie aus "wie neu" und legen dann nocheinmal 9 Monate. Wenn Sie mehr über unsere Legehennenhaltung erfahren möchten, lesen Sie bitte den ausführlichen Beitrag.

zwei_Braunviehkuehe.jpg

Die Weidemilch unserer Milchkühe ist eine Milch, die überwiegend Weidegras, Heu und Ackerfutter wie Klee und Luzerne zu fressen bekommen. Lesen Sie dazu einen bewertenden Kommentar von Prof. Ton Baars (Uni Kassel) zum Thema Bio-Weidemilch.

Bornhof-Fleisch

Die Kälber unserer Milchkühe ziehen wir selbst auf - erst mit Vollmilch, dann mit Heu, Frischgras und etwas Getreideschrot, bis sie dann groß genug sind, sich selbst Futter auf der Weide zu suchen. Aus einem Teil der weiblichen Kälber wird mal wieder eine Milchkuh, die anderen werden bis zur Schlachtreife gehalten. Nach gut zwei Jahren erreichen die Masttiere ihr Schlachtgewicht und werden dann ohne große Transportwege im Bioland-Schlachthof der Domäne Mechtildshausen in Wiesbaden geschlachtet. Auf stressarme Verladung und Behandlung des Tieres bis zur und bei der Schlachtung wird großer Wert gelegt. Wir fahren unsere Tiere selbst im geräumigen Anhänger nach Wiesbaden und übergeben sie dort dem ruhigen Personal der Schlachtstätte. In deren Räumen stehen die Tiere dann noch über Nacht in Boxen mit Tränkeeinrichtung.

Prophylaktischer Antibiotikaeinsatz als Futterzusatz ist verboten.
Antibiotika können jedoch, um Tieren bei Erkrankungen Leiden zu ersparen, nachdem andere Therapien nicht angeschlagen haben oder wenn akut Leben bedroht ist, eingesetzt werden. Es ist dann die doppelte Wartezeit, die für das Präparat vorgeschrieben ist, abzuwarten, bis das Tier wieder Bioland-Lebensmittel liefern darf. Wenn genügend Zeit ist, soll erst geprüft werden, welches Präparat wirklich wirksam ist, bevor blind mit Antibiotika um sich geworfen wird und damit Resistenzbildung begünstigt wird. In unserer Geflügelhaltung haben wir erst einmal in 20 Jahren Antibiotika eingesetzt. In der Rinderhaltung beschränkt sich ein Einsatz auf die Einzeltierbehandlung, nachdem andere Behandlungsversuche nicht anschlagen und die Unterlassung der Behandlung dem Tier Leid oder den Tod bringen würde.

Das Motto 'Erst Streicheln, dann Aufessen' kommt unserer Einstellung vielleicht am Nähesten, was vielleicht für manch Einen wie Hohn klingen mag. Glückliches Leben gegen gutes Fleisch – ist jedoch ein Angebot, das nicht selbstverständlich ist. Dass dafür Tiere sterben müssen, ist auch für uns nicht leicht. Menschen, die am Tod eines Tieres für ihr Essen nicht verantwortlich sein wollen und deswegen auf Fleisch verzichten, respektieren wir.

Biolandwirtschaft ohne das Rind als Verwerter der für den Menschen an sich wertlosen Gräser und Kleepflanzen ist für uns keine runde Sache. Unsere Kulturlandschaft mit gepflegten, grünen Wiesen und Weiden wäre ohne diese Grünfutter-Fresser nicht so, wie wir sie kennen und lieben. Gerade reine Grünlandstandorte wie das Allgäu oder Mittelgebirgsweiden würden ohne unsere Nutztiere nicht den gegenwärtigen Reiz ausüben. Hochgebirgsweiden würden ohne sie sogar erodieren, da die jährlich abgehenden Lawinen mit den im Schnee 'eingebackenen' hoch aufgewachsenen Gräser diese Grasnarbe mit wegreißen würden. Kräftiger Regen besorgt dann den Rest.

MichaFritzRenate

Kraulen und Kratzen ab frühestem Alter kommt bei vielen Rindern gut an. Die Tiere, die bei uns ihre Hörner tragen dürfen, werden durch menschlichen Kontakt zutraulicher und auch im täglichen Umgang weniger wild und damit weniger gefährlich.

Kaelberstall.jpg

Kuscheln im Kälberstall

Freilandhuehner1.jpg

Freilandhühner

Freilandhuehner2.jpg

wo ist der Weizen?

Hahn.jpg

der Hahn passt auf

Bornhof

Bornhof GbR

Dornbornstraße 10
65232 Taunusstein-Wehen

Tel.: (06128) 86788
Mail: Kontaktformular

nach Oben

Powered by w3.css