Marienkäfer
BORNHOF
Biolandbau aus Überzeugung
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Was Sie aktuell - oder generell - interessieren könnte...

Bitte beachten Sie: Unser Hofladen ist am 27.12.2022 geschlossen. Waren- und Milchautomat in Betrieb

25.05.2021

ES REGNET!
Nun, nach dem ganzen Klagen über die letzten drei Dürrejahre muss ja in diesem Frühjahr auch mal erwähnt werden, dass es - im Gegensatz zu den Vorjahren - endlich mal regnet. Gut, die Temperaturen sind echt noch niedrig, deswegen geht die Entwicklung der Kulturen sehr langsam voran. Ende Mai/ Anfang Juni sind aber deutlich höhere Temperaturen absehbar, sodass die Vegetation dann förmlich explodieren wird. Es ist kaum zu beschreiben, wie viel Last dem Bauern von den Schultern fällt, wenn die Witterung einigermaßen ausgeglichen ist. Auch die Wälder, die extrem mitgenommen sind, profitieren von der Feuchtigkeit. Hoffen wir, dass das so weiter geht über den Sommer. Dann wird es vielleicht einmal wieder eine ausreichende Ernte geben und uns der Anblick sterbender Bäume erspart bleiben.

08.08.2020

Klimakollaps?
Nun ist es soweit: Alle unsere Rinder haben auf den Weiden nichts mehr zu fressen.
Wir füttern seit dem 04.August 2020 Winterfutter!
Da das bislang auf eigenen Flächen und auf Bioland-Flächen von Kollegen geerntete Futter noch nicht ausreicht, müssen wir weiter zukaufen.
Die Getreideerträge sind überschaubar, u.U. wird auch hier ein Zukauf nötig. Die Grünlandbestände sind mittlerweile derart vertrocknet, dass man sich um ein Wiederaustreiben nach Regenfällen sorgen muss. Teilweise sind Kleegrasuntersaaten aus dem Frühjahr abgestorben, es muss also umgebrochen und neu angesät werden. Die Fruchtfolge muss angepasst werden.
Die Auswirkungen dieser Dürre werden wir bis weit über 2021 hinaus spüren.

05.07.2020

Die vergessene Klimakrise
Obwohl es wahrnehmbar nur noch eine Krise gibt, über die geredet wird, ist die unvergleichlich größere Krise derzeit kein Thema: die Klimakrise.
Für uns schon.
Im dritten Dürresommer in unserer Region haben wir schon im Juni Futter für die Rinder zugekauft.Wir haben das Winterfutter noch nicht zusammen.
Bei Fortbestand dieser Witterung werden die Kühe schon in einigen Wochen Winterfutter fressen müssen, weil draußen nichts mehr nachwächst. Schon der erste Schnitt hat ein Drittel weniger Ertrag gebracht als letztes Jahr, der 2. Schnitt lohnt sich vielfach nicht abzumähen.
Das ist nicht überall so: Unser Bio-Kontrolleur war überrascht, dass schon im Juni Futter zugekauft wurde, hatte es doch vielerorts ordentlich geregnet. Aber als er die Flächen gesehen hat, war er dann doch betroffen. Schön zu sehen ist die Dürre an den ungleich abreifenden Weizenbeständen: wo der Weizen in den Senken noch an etwas Feuchtigkeit kommt, ist er noch grün. Wie das sein sollte Anfang Juli.
Auf den Kuppen der Äcker wird der Bestand schon hell und reift ab. Das wird Ertrag kosten. Die Situation ist schwierig, denn so langsam beschleicht einen das Gefühl, dass das so bleibt.

02.11.2019 Unsere Hühnerausläufe werden jetzt noch attraktiver!

Hühnerauslauf um spa-Bereich erweitert.


Staubbad

So haben wir jetzt zuerst den neu eingezogenen Junghennen einen spa-Bereich im Glaspalast geschaffen, in dem sie nach Herzenslust staubbaden können. Das genau für diesen Zweck geeignete Material besteht aus Mineralpulver, feinst vermahlen aus reinem Naturgestein.
Die Hennen baden mit grotesk anmutenden Bewegungen darin und werfen sich mit den Läufen Staubmaterial auf den Rücken, der dann mittels Flatterbewegungen der Flügel auf die Hautoberfläche geschüttelt wird.
Dieser Staub reduziert auf mechanische Weise den natürlichen Befall mit Milben und Haarlingen. Staubbaden wird gerne in geselliger Runde genossen. Die Junghennen haben den spa-Bereich noch nicht so richtig entdeckt, aber, was nicht ist, kann ja noch kommen.

01.07.2019

Bruderhähne 2019
Endlich sind sie da, die Bruderhähne 2019!Sehen aus wie letztes Jahr: gelb, klein, flauschig, wuselig.
Daher können wir ab sofort wieder die schon häufig nachgefragten Bruderhahn-Eier anbieten, mit deren Kauf Sie über einen Aufpreis auf´s Ei die Aufzucht mit tragen.

16.10.2018 wir sorgen auf gut 3 ha für ein Blütenmeer im Oktober und im November!

Zwischenfrüchte - zum Vergrößern anklicken

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gelungene Zwischenfrucht Mitte Oktober

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Blütenmeer aus Gelbsenf, Ölrettich,Buchweizen und Phazelia

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letztes Nahrungsangebot für die Insekten

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schön fürs Auge, Magnet für die Bienen

Trotz äußerst widriger Witterung haben sich unsere Zwischenfrüchte unerwartet mit der Restfeuchte im Boden zu einem Blütenmeer Mitte Oktober entwickelt.
Das freut unsere Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge, Wanzen und andere Insekten, die in der derzeit blütenfreien Natur kein Nahrungsangebot mehr finden. Dementsprechend ist bei den sommerlichen Oktobertemperaturen auch noch viel los an den Blüten.
Ackersenf, Ölrettich, Phazelia und Buchweizen bedecken und durchwurzeln den Boden, schützen damit vor Erosion und Austrocknung und erfreuen durch Nahrungsangebot die Insekten, die es in dieser Welt immer schwerer haben.
Der vielleicht abfrierende Bestand wird dann mit abgestorbener Blatt- und Wurzelmasse zum Humusaufbau im Boden beitragen.
Nicht zuletzt ist es ein schöner Anblick auch für uns Menschen, in der von der anhaltenden Dürre gezeichneten Kulturlandschaft im Herbst noch bunte Flecken zu sehen.

23.06.2022 Erntefrisches aus Bienenkorb und Garten

Aktuell bekommen Sie bei uns Honig von unseren Bienen, taufrisch geerntete Zucchini, Gurken, Landgurken und demnächst auch Tomaten.
Zucchini-Scheiben paniert oder nur mit Salz und Pfeffer gebraten ist der Sommer-Hit. Leichte leckere Kost.
Probieren Sie mal!

18.05.2022 Bio in Zeiten des Ukraine-Krieges

Alles wird teurer.
Soweit nichts Neues.
Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Menschen sich mittlerweile zwischen Tank und Teller entscheiden. Der Rest, der nach dem Volltanken an der Tankstelle in der Geldbörse verbleibt, muss dann noch für Urlaub, sämtliche anderen Dinge unseres Alltags und Lebensmittel ausreichen. Ganz bewußt in dieser Reihenfolge formuliert. Dabei scheint das in den letzten Jahren gestiegene Bewußtsein für ökologisch erzeugte Lebensmittel Inflations-bedingt ins Hinterttreffen geraten zu sein. Wir spüren das deutlich. Die noch vor einem Jahr uns gegenüber geäußerte Zufriedenheit, einen Biobauernhof gefunden zu haben, der regional gute Bioerzeugnisse anbietet, scheint, dem Preisdruck geschuldet, nicht mehr aktuell zu sein.
Wir haben auf die auch für uns in allen Bereichen stark gestiegenen Kosten bislang mit dem Preisniveau unserer Podukte nicht reagiert. Eine Kaufzurückhaltung führt bei uns dann zu Überhängen, die wir nur mit der Einschränkung der Produktion begegnen können. Zum Beispiel werden Legehennen geschlachtet, wenn die Eier nicht zu vermarkten sind. Dann gibt es keine Eier, auch wenn die Nachfrage anzieht.
Die Existenz eines direktvermarktenden Betriebes hängt auch zu einem großen Teil von der Treue der KundInnen ab.
Wer also jetzt lieber auf gute Ernährung, nicht aber aufs Autofahren verzichtet, sollte sich nicht wundern, wenn die sogar auf EU-Ebene viel geforderte Biolandwirtschaft nicht nur nicht wachsen, sondern am Ende der landwirtschaftlichen Massenproduktion mit all ihren bekannten Nebenwirkungen weichen muss. Wie bei vielen Zusammenhängen sollte man auch diesen vom Ende her denken.

20.11.2020 unsere neuen Mädels sind da!

Stallbilder - zum Vergrößern anklicken

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Essen vom Boden-so sauber ist der neu renovierte Stall

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10 Prachthähne wachen über die Junghennen

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der Wintergarten wird entdeckt

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Teppich für die Hühner

2 Wochen haben wir geschrubbt, gewaschen, gekalkt und Einrichtung erneuert. Vor 4 Wochen haben unsere neuen Legehennen den Traumstall bezogen. 20 Wochen sind sie nun alt, auch von unserem neuen Junghennenaufzüchter Norbert Südbrock sehr ruhig und einfach nett. Neugierig werden die Gummistiefel des Bauern inspiziert, Weizen wird leidenschaftlich gerne gepickt - Hühner eben.
Sie legen die ersten Eier, erst einmal Größe S, aber: noch leckerer als die großen!!
Nachdem wir sie nun nicht mehr "ins Bett" bringen müssen, sind die Mädels leider noch nicht so ganz "nestsicher". D.h., man geht morgens um 5 in den Stall und setzt potentiell Desorientierte in die Nester.
Geht das nämlich schief und ein paar Orientierungslose legen ihre Eier auf die Kotgrube oder sonstwo auf den Boden, dann geht des Stress für den Bauern los. Denn Bodeneier sind dreckig und nicht verkäuflich.
Im Auslauf gibt es bereits Einstreu aus Hackschnitzeln, die den Boden trocken hält. Den Wintergarten haben wir erweitert, sodass jetzt noch mehr Platz zur Verfügung steht.
Die Damen fühlen sich pudelwohl. Endlich können wir das "Eier ausverkauft"-Schild wieder wegräumen.
Und: es sind alles Bruderhahneier, da wir eine Kooperation mit der Bruderhahninitiative des Betriebs Südbrock eingegangen sind:
Wir verkaufen so viel wie möglich Bruderhahnprodukte, bis für jede zugekaufte Henne ein Hahn vermarktet wurde. Schaffen wir das nicht, zahlen wir an einen anderen Betrieb, der unser restliches Kontingent an Bruderhahnprodukten vermarktet, eine Gebühr.
Für keine unserer Hennen stirbt ein männliches Küken!

Bornhof

Bornhof GbR

Dornbornstraße 10
65232 Taunusstein-Wehen

Tel.: (06128) 86788
Laden: 01517-4268604
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