Marienkäfer
BORNHOF
Biolandbau aus Überzeugung
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Bitte beachten Sie: Unser Hofladen ist vom 11.10.2021 bis einschließlich 16.10.2021 geschlossen. Waren- und Milchautomat in Betrieb

03.06.2021

Über Dummheit und Ignoranz
Wir haben unsere Wiesen und Kleeäcker bereits gemäht und die Ernte liegt im abgedeckten Fahrsilo. Der Ertrag war Kälte-bedingt eher schmal, aber die Qualität bestechend gut. Jetzt darf es gerne wieder ein paar Regengüsse geben, damit der zweite Aufwuchs wachsen kann. Wie jedes Jahr finden wir beim Mähen allerlei Hinterlassenschaften von Waldi- und Rex- AusführerInnen: Tennisbälle, "Stöckchen" mit dem Durchmesser eines Unterarms - und: Hundescheißetüten. Der gemeine Gassigänger nimmt es nämlich mit dem Aufsammeln der Hinterlassenschaften seines Wauwaus sehr genau: Man/frau packt sein schwarzes, in irgendeiner städtischen Tütenbox gezogene Tütchen aus, und packt da das Häufchen von Bello rein.
Ordentlich.
Dann knotet man/frau das Tütchen zu, damit der Inhalt darin bliebe.
Vorbildlich.
Und dann nimmt man/frau das lästige Gepäckstück und wirft es in die nächste Wiese. Kein Witz.
Arschlochmäßig.
Wir mähen dann die Wiese, der Beutel wird zerfetzt und der Inhalt in unserem Futter verteilt. Der Schwader recht alles schön zusammen, der Häcksler macht dann aus der Tüte Mikroplastik, auf das wir uns beim Verfüttern schon freuen.
Wenn ich wüsste, wer die Beutel in der Landschaft verteilt, würden einige früh Entdeckte in manchem Vorgarten der Verursacher landen.
Der Biobauer - not amused.

25.05.2021

ES REGNET!
Nun, nach dem ganzen Klagen über die letzten drei Dürrejahre muss ja in diesem Frühjahr auch mal erwähnt werden, dass es - im Gegensatz zu den Vorjahren - endlich mal regnet. Gut, die Temperaturen sind echt noch niedrig, deswegen geht die Entwicklung der Kulturen sehr langsam voran. Ende Mai/ Anfang Juni sind aber deutlich höhere Temperaturen absehbar, sodass die Vegetation dann förmlich explodieren wird. Es ist kaum zu beschreiben, wie viel Last dem Bauern von den Schultern fällt, wenn die Witterung einigermaßen ausgeglichen ist. Auch die Wälder, die extrem mitgenommen sind, profitieren von der Feuchtigkeit. Hoffen wir, dass das so weiter geht über den Sommer. Dann wird es vielleicht einmal wieder eine ausreichende Ernte geben und uns der Anblick sterbender Bäume erspart bleiben.

08.08.2020

Klimakollaps?
Nun ist es soweit: Alle unsere Rinder haben auf den Weiden nichts mehr zu fressen.
Wir füttern seit dem 04.August 2020 Winterfutter!
Da das bislang auf eigenen Flächen und auf Bioland-Flächen von Kollegen geerntete Futter noch nicht ausreicht, müssen wir weiter zukaufen.
Die Getreideerträge sind überschaubar, u.U. wird auch hier ein Zukauf nötig. Die Grünlandbestände sind mittlerweile derart vertrocknet, dass man sich um ein Wiederaustreiben nach Regenfällen sorgen muss. Teilweise sind Kleegrasuntersaaten aus dem Frühjahr abgestorben, es muss also umgebrochen und neu angesät werden. Die Fruchtfolge muss angepasst werden.
Die Auswirkungen dieser Dürre werden wir bis weit über 2021 hinaus spüren.

05.07.2020

Die vergessene Klimakrise
Obwohl es wahrnehmbar nur noch eine Krise gibt, über die geredet wird, ist die unvergleichlich größere Krise derzeit kein Thema: die Klimakrise.
Für uns schon.
Im dritten Dürresommer in unserer Region haben wir schon im Juni Futter für die Rinder zugekauft.Wir haben das Winterfutter noch nicht zusammen.
Bei Fortbestand dieser Witterung werden die Kühe schon in einigen Wochen Winterfutter fressen müssen, weil draußen nichts mehr nachwächst. Schon der erste Schnitt hat ein Drittel weniger Ertrag gebracht als letztes Jahr, der 2. Schnitt lohnt sich vielfach nicht abzumähen.
Das ist nicht überall so: Unser Bio-Kontrolleur war überrascht, dass schon im Juni Futter zugekauft wurde, hatte es doch vielerorts ordentlich geregnet. Aber als er die Flächen gesehen hat, war er dann doch betroffen. Schön zu sehen ist die Dürre an den ungleich abreifenden Weizenbeständen: wo der Weizen in den Senken noch an etwas Feuchtigkeit kommt, ist er noch grün. Wie das sein sollte Anfang Juli.
Auf den Kuppen der Äcker wird der Bestand schon hell und reift ab. Das wird Ertrag kosten. Die Situation ist schwierig, denn so langsam beschleicht einen das Gefühl, dass das so bleibt.

02.11.2019 Unsere Hühnerausläufe werden jetzt noch attraktiver!

Hühnerauslauf um spa-Bereich erweitert.


Staubbad

So haben wir jetzt zuerst den neu eingezogenen Junghennen einen spa-Bereich im Glaspalast geschaffen, in dem sie nach Herzenslust staubbaden können. Das genau für diesen Zweck geeignete Material besteht aus Mineralpulver, feinst vermahlen aus reinem Naturgestein.
Die Hennen baden mit grotesk anmutenden Bewegungen darin und werfen sich mit den Läufen Staubmaterial auf den Rücken, der dann mittels Flatterbewegungen der Flügel auf die Hautoberfläche geschüttelt wird.
Dieser Staub reduziert auf mechanische Weise den natürlichen Befall mit Milben und Haarlingen. Staubbaden wird gerne in geselliger Runde genossen. Die Junghennen haben den spa-Bereich noch nicht so richtig entdeckt, aber, was nicht ist, kann ja noch kommen.

01.07.2019

Bruderhähne 2019
Endlich sind sie da, die Bruderhähne 2019!Sehen aus wie letztes Jahr: gelb, klein, flauschig, wuselig.
Daher können wir ab sofort wieder die schon häufig nachgefragten Bruderhahn-Eier anbieten, mit deren Kauf Sie über einen Aufpreis auf´s Ei die Aufzucht mit tragen.

16.10.2018 wir sorgen auf gut 3 ha für ein Blütenmeer im Oktober und im November!

Zwischenfrüchte - zum Vergrößern anklicken

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gelungene Zwischenfrucht Mitte Oktober

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Blütenmeer aus Gelbsenf, Ölrettich,Buchweizen und Phazelia

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letztes Nahrungsangebot für die Insekten

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schön fürs Auge, Magnet für die Bienen

Trotz äußerst widriger Witterung haben sich unsere Zwischenfrüchte unerwartet mit der Restfeuchte im Boden zu einem Blütenmeer Mitte Oktober entwickelt.
Das freut unsere Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlinge, Wanzen und andere Insekten, die in der derzeit blütenfreien Natur kein Nahrungsangebot mehr finden. Dementsprechend ist bei den sommerlichen Oktobertemperaturen auch noch viel los an den Blüten.
Ackersenf, Ölrettich, Phazelia und Buchweizen bedecken und durchwurzeln den Boden, schützen damit vor Erosion und Austrocknung und erfreuen durch Nahrungsangebot die Insekten, die es in dieser Welt immer schwerer haben.
Der vielleicht abfrierende Bestand wird dann mit abgestorbener Blatt- und Wurzelmasse zum Humusaufbau im Boden beitragen.
Nicht zuletzt ist es ein schöner Anblick auch für uns Menschen, in der von der anhaltenden Dürre gezeichneten Kulturlandschaft im Herbst noch bunte Flecken zu sehen.

01.07.2018 Bruderhahn-Update No.3

Endlich raus!
Jetzt ist es soweit: Die ersten Hähne erkunden mit Mamas Geleitschutz die nähere Umgebung. Da gibt es viel zu entdecken: Andere Vögel, die über einen drüberfliegen, sogar das Flugzeug am Himmel wird wahrgenommen. Gras zum Abzupfen, Sonnenbad, und: Rumrennen. Alles, wovon Freilandhähne so träumen. Mit dem nach-Hause-Kommen ist´s wie mit Kindern, die gerne mal im Kirschbaum sitzen bleiben und die Zeit vergessen. Wenn dann die meisten anderen den Stall schon wieder aufgesucht haben und die Mama auch nicht mehr den Letzten ins Bett bringt, ist das Gejammer groß: Wo sind die alle? Wie komm´ich wieder da rein? Naja, in ein paar Tagen sind auch die Heuler Profis und brauchen keinen Bauern mehr, der sie um 22:00 Uhr noch ins Bett bringt.
Hoffentlich.
Bilder gibt`s hier

20.11.2020 unsere neuen Mädels sind da!

Stallbilder - zum Vergrößern anklicken

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Essen vom Boden-so sauber ist der neu renovierte Stall

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10 Prachthähne wachen über die Junghennen

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der Wintergarten wird entdeckt

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Teppich für die Hühner

2 Wochen haben wir geschrubbt, gewaschen, gekalkt und Einrichtung erneuert. Vor 4 Wochen haben unsere neuen Legehennen den Traumstall bezogen. 20 Wochen sind sie nun alt, auch von unserem neuen Junghennenaufzüchter Norbert Südbrock sehr ruhig und einfach nett. Neugierig werden die Gummistiefel des Bauern inspiziert, Weizen wird leidenschaftlich gerne gepickt - Hühner eben.
Sie legen die ersten Eier, erst einmal Größe S, aber: noch leckerer als die großen!!
Nachdem wir sie nun nicht mehr "ins Bett" bringen müssen, sind die Mädels leider noch nicht so ganz "nestsicher". D.h., man geht morgens um 5 in den Stall und setzt potentiell Desorientierte in die Nester.
Geht das nämlich schief und ein paar Orientierungslose legen ihre Eier auf die Kotgrube oder sonstwo auf den Boden, dann geht des Stress für den Bauern los. Denn Bodeneier sind dreckig und nicht verkäuflich.
Im Auslauf gibt es bereits Einstreu aus Hackschnitzeln, die den Boden trocken hält. Den Wintergarten haben wir erweitert, sodass jetzt noch mehr Platz zur Verfügung steht.
Die Damen fühlen sich pudelwohl. Endlich können wir das "Eier ausverkauft"-Schild wieder wegräumen.
Und: es sind alles Bruderhahneier, da wir eine Kooperation mit der Bruderhahninitiative des Betriebs Südbrock eingegangen sind:
Wir verkaufen so viel wie möglich Bruderhahnprodukte, bis für jede zugekaufte Henne ein Hahn vermarktet wurde. Schaffen wir das nicht, zahlen wir an einen anderen Betrieb, der unser restliches Kontingent an Bruderhahnprodukten vermarktet, eine Gebühr.
Für keine unserer Hennen stirbt ein männliches Küken!

01.08.2018 Bruderhahn-Update No.4

Profi-Rennhähne

Die Bruderhähne wachsen - langsam aber stetig. Draußen sind sie jetzt Profis. Man geht gerne raus zum Rennen und Fressen und abends geht man brav auf die Stange. Sehr angenehm. Drei fielen einem Raubvogelangriff zum Opfer, das hat sie ziemlich geschockt. Auch die besten Schutzmaßnahmen wie Unterschlupfe verschiedenster Form, Raubvogelatrappen helfen gegen die Flugkünste der Greifer nichts. Sie halten sich jetzt fluchtbereit in der Nähe ihres Stalles auf.
Grünes Gras gibt es diesen Sommer leider keins mehr, so sieht der Auslauf - wie unsere anderen Wiesen und Weiden - trostlos aus. Dann bleibt den Hähnen die verdorrte Erde bei wenigstens noch zum Rumrennen, was sie ausgiebig tun.

01.07.2018 Bruderhahn-Update No.3

Endlich raus!
Jetzt ist es soweit: Die ersten Hähne erkunden mit Mamas Geleitschutz die nähere Umgebung. Da gibt es viel zu entdecken: Andere Vögel, die über einen drüberfliegen, sogar das Flugzeug am Himmel wird wahrgenommen. Gras zum Abzupfen, Sonnenbad, und: Rumrennen. Alles, wovon Freilandhähne so träumen. Mit dem nach-Hause-Kommen ist´s wie mit Kindern, die gerne mal im Kirschbaum sitzen bleiben und die Zeit vergessen. Wenn dann die meisten anderen den Stall schon wieder aufgesucht haben und die Mama auch nicht mehr den Letzten ins Bett bringt, ist das Gejammer groß: Wo sind die alle? Wie komm´ich wieder da rein? Naja, in ein paar Tagen sind auch die Heuler Profis und brauchen keinen Bauern mehr, der sie um 22:00 Uhr noch ins Bett bringt.
Hoffentlich.
Bilder gibt`s hier

25.06.2018 Bruderhahn-Update No.2

Sie wachsen und gedeihen
Nun sind sie knapp vier Wochen alt, die Bruderhähne. Am Kopf immer noch flauschig wie Küken, am Körper immer mehr befiedert - sieht etwas gerupft aus, aber schön können sie ja noch werden.
Sie sind erstaunlich agil, richtige Rennhähne. Mittlerweile interessiert man sich auch schon dafür, was eigentlich vor dieser Tür, die sich da immer wieder öffnet und schließt, außer dem Bauern, der immer lecker Futter bringt, noch so ist. Man entdeckt vorbeifliegende Schwalben und sogar ein Flugzeug am Himmel, versucht Fliegen zu fangen und streckt den Hals weit aus der Tür, traut sich aber dann doch noch nicht in diese fremde Welt. Die Glucke hält sich mit Ausflugsplänen auch noch zurück. Es wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis sie die ersten Schritte auf die Wiese machen können. Das wird ein Erlebnis! Lesen Sie auch unsere neue Seite Bruderhähne und gucken Sie Bilder!

30.05.18 Bruderhahn-Aufzucht

Sie sind daaa-aaa!
Eben sind die Bruderhahn-Eintagsküken geliefert worden.
Man(n) kommt ja nicht umhin, diese etwa 40 Gramm leichten, gelben Flauschknäuel "süüüüüß" zu finden.
Die Glucken, die schon seit Wochen kaum noch aus dem Nest gehen, weil sie ihrem Brutdrang nachgehen wollen, wurden gestern abend schon in den Kükenstall gebracht, um heute den kleinen Neuankömmlingen einen gebührenden Empfang zu bereiten . Leider war der Empfang alles andere als herzlich: 8 von 9 Brütern ergriffen in heller Panik die Flucht vor den Piepsern und retteten sich gerade noch auf die höchste Sitzstange. Das war dann wohl nichts mit der Mutter-gebundenen Aufzucht...
Lediglich eine Glucke fand das mit den Küken prima und breitete sogleich ermunternd glucksend die Fittiche aus. Sie sieht ganz glücklich aus. Mal sehen, ob´s so bleibt.
Fortsetzung folgt.
Erstes Update: Die Küken sind jetzt eine gute Woche da. Die ersten Tage haben sechs leider nicht überlebt, sie sind eben sehr empfindlich. Die verbleibenden sind aber nach dieser einen Woche schon deutlich gewachsen und putzmunter. Eines einzufangen, um es mal in der Hand zu halten, wird immer schwieriger, da die kleinen Kerle echt flink geworden sind. Ihre Leihmama führt sie an alles Neue heran, zeigt, wo es Leckeres zu Picken gibt und verteidigt jedes einzeln vehement gegen die Hand des Bauern oder auch den Besen.
Erste kleine Federn sind an den Flügeln zu erkennen. Demnächst gibt es auch neue Bilder. Es gab einige begeisterte Rückmeldungen über das Vorhaben "Bruderhähne". Wir hoffen auf Begeisterung bei Vielen von Ihnen dafür, dass die Hähne zumindest eine Weile auf dem Bornhof leben dürfen.
Lesen Sie auch unsere neue Seite Bruderhähne und gucken Sie Bilder!

Bornhof

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